Archive for September, 2007

Large Hot Pipes Orchester

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Flaming Lotus Girls

while walking around the areal i saw this huge metal snake lying around there earlier, and couldn’t imagine this massive piece actually moves - well, i was proven wrong. this snake is not only able to move but also to burn like hell.

under the supervision of th charming FLG everybody was able to control either the flames or the head of the beast - nice one!

i then decided to go and check out where this noize came from and found out which kind of playground is provided for the kidz:

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Survival Research Lab

their big performance was quite boring, but this little toy was quite impressive: four nozzles pointing in four different directions to direct this thing through space:

i’m still messing around with the *##+*:(##`g codec from the video snippets from their final show, as soon as i’m through with that i will update this post.

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Robocross latest Piece

this robot from the robocross crew is so new that it doesn’t even have a name yet. it was built within the last four weeks - three weeks to build all the parts, one week to assemble them and programming the movement actually on site - which means that at every show the robot was able to play some more beats…
thats what i call a drum machine!

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the robodock - a huge freakplayground

this guy was performing live drum&bass for hours - enjoy 5minutes of the performance



people & situations you meet while walking through the areal..



also the food is prepared in an adequate style :)



..and dont forget to [gipsy_style]party!

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jason brown / metalab

also erstmal eins grad am anfang: das metalab ist super. billiges bier, grosse bildschirme, freundlich herumtigernde nerds, ein raucherzimmer, wuzzler, telefonkabine, bastelraum und gemeinschaftstoiletten. es gibt eine bibliothek, gratisinternet, bionade, salate und genügend werkzeug um frei gewählte dinge nach belieben auszuweiden, es gibt touchscreens, sensoren und und und und … da fühlt sich sogar der leo findeisen wohl und rüttelt am watschenbaum bis die augenringe flackern.

paraflows hat dann auch fleissig eingeladen. und zwar jason brown aus los angeles. so wurde diesmal nicht zu viel versprochen, denn der gute mann erklärte innert 80 minuten nicht weniger als die welt und noch mehr anhand einer begrifflich-visuellen phänomenologie der paranoia und insbesondere der paranoiamaschinen.
die geneigte zuhörerschaft erfuhr auf einer wilden tour de force durch spiritistische medienlandschaften der vergangenen 3500 jahre vorbei an den ägyptern, kafka, der chabbala und cybertastischen gedächtnistheatern die grossangelegte verschwörungstheorie deren diabolischer schöpfer niemand anderes als vannevar bush persönlich war. das auch ada byron, aleister crowley und nicht zuletzt der gute alte norbert wiener teil des spiels sind, führte brown anhand der uralten gedanken der gnostiker in beziehung zu den ersten mechanischen rechenmaschinen und schliesslich der entdeckung des ersten bugs im jahre 1947 in detektivischer akribie ans licht.

unter anderem, oder so ähnlich… versteht sich.
und nochmal ganz objektiv: ein geiler abend.

http://jason.br.com

http://superbunker.com
http://obscurantist.com

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Robodock 2007

from 19th - 22nd october the robodock festival will be happening in the docks of amsterdam, and we can happily announce to be there! please join the flickr and youtube groups if you have any media to share. come back on friday to check out the first videos..

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paraflows

spiegel online berichtete ja grad noch unlängst, wien sei die metropole der europäischen digitalkultur, pressekonferenzen sind was schönes. kritik was anderes. die kann man sich manchmal eigentlich auch sparen. an der paraflows vernissage war der wein dann auch schlecht und gratis. da war die nicht funktionierende kowanz installation mit einer neonröhre hinter panzerglas (titel: rähre, glas, edelstahl), aber die gehört ja zur dauerinstallation für gegenwartskunst im immer noch aktiven gefechtsturm ahrenbergplatz, genauer dem linken von der strasse aus gesehen. der securitas mann war nett und meinte, ich soll die kippe doch nur auf dem boden ausdrücken, macht ja nix, stört ja niemanden, ist ja nur ein gefechtsturm, ist ja beton, kann man ja nicht mal sprengen den mist. ich fuhr dann mit zwei gläsern unter der jacke nach oben in den achten stock. da sah es so richtig aus wie in einer handfesten galerie. nur ein wenig spukiger

jg rief immer wieder nach seinem lienchen, aber lienchen traute sich nicht rein, wollte draussen bleiben, niemanden wunderts, und sie stampfte weiter von links nach rechts und wieder von rechts nach links. „lienchen, lienchen“. stefan lutschinger zitierte lenin mantras an der betonwand im erdgeschoss, welche jedoch einen relativ unbeteiligten eindruck machte, wahrscheinlich hat er sie auch nur mit einer gemeinderätin verwechselt und gegen elf uhr gabs dann auch noch eine nette prügelei im hof draussen. ansonsten: stimmung gut, nacht dunkel und alle schon blau. wer weiterhin das gefühl hat, kunst wär der samba, soll doch die ausstellung bitte selber besuchen, und nach der ausstellung gleich auch noch das symposium, weil am symposium werden dann auch nägel gemacht, die hoffentlich im kopf steckenbleiben, womit ich jedoch mit ziemlicher sicherheit nicht rechne. thema: grenzflächen des meeres, schwärme moderiert vom weihnachtsmann. heute, kommt alle, klatscht laut, wobei ich geh derweil mal saft trinken aufm markt. parallel zum symposium geht es auf der netznetz email liste in unverminderter härte weiter. einzelkritiker f.e. rakuschan lässt nicht locker, vor fünzig jahren hätte man ihn als allerersten am bahnhof meidling unter einer rostigen gaslaterne aufgeknüpft, mit einem schlampig gemalten schild über der brust. was alle anderen getan hätten, überlass ich der phantasie der taggerer. wie sang rio reiser doch so schön? wir werden den weg zu ende gehn, und ich weiss, ich weiss wir werden keine sonne sehn. der ausblick ganz oben, durchs fliegengitter durch in die wiener nacht hinaus - auf die schönste sarkophargenstadt der welt, lohnt sich jedoch alleweil

nähere infos, künstlerwerkverzeichnisse, lustige emailliste, spass ohne ende: paraflows, netznetz

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se mi sei vicino

The interactive installation by sonia cillari “se mi sei vicino” is a masterpiece of implementing human-body-interface. “se mi sei vicino” means “If you are close to me”. A human body is standing on a platform which functions also as a big electromagnetic-field-sensor. Projections on the walls are like digital shadows with the viewpoint of a classical architectual principle (front- and side-view). These shadows consists of a physical modelling structure as an equivalent of the human body. so the image and the sound are reacting on the emf of the body, who reacts like an antenna… if somebody is getting closer the sensors recognizes the interference in the emf and affect image and sound of the installation. it´s a combination of performance and interaction.. dive into the performance as the actor not only passive spectator…

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intriguee

ok, you are walking through marienstrasse and suddenly somebody wants to hug u ? this somebody even try to kiss u out of nothing ? what are u doing ? start screaming and running away ? ok, either you met a person with mental disorder or you are in the middle of a performance ? alright, it´s ARS Electronica, so it has to be a performance ! so, where is the camera ? ah, no camera, just a guy with a mobile laughing about your reaction. and the person just kissed you turns around and keep on walking like a robot…. it´s Intriguee, a project by silver & hanne rivrud, it questions the role of simulation in our everyday lives, and tries to reverse the simulation back into reality…. who is the avatar actually ?

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