Monthly Archive for October, 2010

Interview with Alois Huber and Markus Wintersberger @ CAT – Contemporary Art Tower

Die Flaktürme Wiens, da stehen sie, versteckt und doch doch präsent, verteilt in diversen Vierteln der Stadt. Dort, im Arenbergpark, zwischen alten Häusern und hohen Bäumen, sind uns Wiener Kulturfreunden zwei von diesen Betongestalten wohl bekannt, allerdings nicht unter ihrem Codenamen “Baldrian” (wie ich soeben wikipedia entnehme) sondern aufgrund einer Reihe unvergesslicher Veranstaltungen, vornehmlich im Feuerleitturm. Doch so sperrig wie sie eben aussehen, so sperrig sind sie handzuhaben, insofern gab es schon länger keine aufregenden künstlerischen Bespielungen mehr, schade drum.

Das MAK hat sich bereits Mitte der 90er des letzten Jahrhunderst den Gefechtsturm zu eigen gemacht, diesen schlicht in CAT – Contemporary Art Tower benannt und nun in diesem neuen Jahrtausend wieder mit audiovisuellen Happenings ins Leben gerufen. Wir waren dabei, bei der “I-Sonic” MAK Night, kuratiert von Heinrich Deisl (skug). Zu sehen und hören gab es diesmal Alois Huber gemeinsam mit Markus Wintersberger und Andrea Nagl (medienwerkstatt06), sowie Monolake (Robert Henke) mit Tarik Barri. Ihre Herangehens- und Arbeitsweisen sind unterschiedlich, doch was die Live Synchronisation der Bilder zur Musik anbelangt, so setzen beide auf die Qualität des menschlichen Handelns, Reagierens, Interagierens und verzichten gänzlich auf eine technische Steuerung der Visualisierungen.

Wir waren dabei und haben mit Ihnen gesprochen und Ausschnitte ihrer Performances festgehalten. Die Lichtverhältnisse waren eine Herausforderung, dennoch sehenswert!

Interview mit Alois Huber und Markus Wintersberger, Ausschitte ihrer Performance “Kindly Alien“. MAK night.”I-Sonic” am 19. Oktober 2010

Interview und Schnitt: Franziska Mayr-Keber
Kamera: Karl Salzmann und Andreas Haider

OPEN OFFICE: Speed Pitching Saturday, October 30th, 8pm

Herzliche Einladung zum Speed-Pitching …

WANN: Samstag, 30.10.2010, Beginn 20.00 Uhr, Pitching: 21.00 Uhr, Party: ca.22.00 Uhr
WO:     Open Office von tagR.tv, Transforming Freedom u.a., ;

MQ-Hof hinter
dem Freiraum (Zugang Mariahilferstrase / Fürstenhof), Eingang  beim Kiosk

SPEED PITCHING.
10 blitzartige Eindrücke von den letzten Heldentaten, aktuellen Bedürfnissen, Analysen oder waghalsigen Projektskizzen lokaler und internationaler Gäste.
Parallel dazu stellt Constant Dullaart, z.Zt. der Artist in Residence von Transforming Freedom, aktuelle Werke von online-KollegInnen der „Post Internet“-
Kunst vor.

Im Anschluss: Getränke und Tanz.

Eine Veranstaltung im
Open Office von tagR.tv, Transforming Freedom u.a., MQ Wien

Mit Unterstützung von
netznetz, MA7, X-OP–Network for Media Artists & Producers, Q 21 & der EACEA, Brüssel


(erste Stimmen:)

„Andere nennen es das analoge willhaben.at der Coder und -Kunstzene, wir nennen es:
SPEED PITCHING“

„Ein bewusst überrepräsentativer Querschnitt, erste Risse in der sozialen Informationsplastik Wiens.“

„Aus dem Zyklon des Zeitgeistes, ein pseudo-chaotischer Gemütscluster, garantiert ohne Auftraggeber.“

-> Inspiriert von den „Lightening Talks“ der Free and Open Source Kulturen


speedpitching2010
Bildquellen: bushnell velocity; M. Jones, sodahead

Leo Peschta & Gordan Savicic @ ARS 2010

Leo Peschta (media artist/ AT) ist auf der Ars Electronica 2010 mit einer umfangreichen Serie an Arbeiten vertreten in denen er sich, wie bei “B.R.E.T.T” (2008) mit dem Thema Bewegung und Raum auseinandersetzt, aber auch das Museum als Institution kritisch ins Auge fasst, “Der Zermesser” (2007-2010). Seine neueste Arbeit “Der Chronograph” (2010) verschreibt sich dem “akkustischen Augenblick”.
Über ihre gemeinsame Arbeit, den “WERP_BOT” (2006), und folgende, sprechen Leo Peschta und Gordan Savicic in diesem Interview.

Interview: Gordan Savicic
Kamera und Schnitt: Conny Zenk
language: German

Kunst & Netzkultur 2.0: Intelligente Unterhaltung über freie Denkwelten inkl. deren (un)erwünschten Nebenwirkungen

Am 18.September 2010 fand in Wien das “Mediencamp” statt, eine eintägige Veranstaltung mit Barcamp-Charakter welche mediale Gesichtspunkte im intersozialen Alltag beleuchtete. In diesem Rahmen hielt eSeL einen vielbeachteten und oft “gelike”ten Talk, welchen IchMachPolitik dankenswerterweise mitgefilmt und online gestellt hat. Darin beleuchtet er ein wenig die Alltäglichkeiten sowie die näheren Umstände der wiener Kunst- & Medienszene. Er tut dies in einem rasend schnellem Tempo..

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