Yearly Archive for 2010

Merrick, Mutated IKEA LAMP @ars electronica

A brilliant project at this years Ars Electronica was Merrick by Daan van den Berg. It shows a mutated IKEA lamp, together with images of the so called “Elephant Man” John Merrick. Van den Berg looks into a near future of customised design and on demand culture. Where everybody can easily print out his/her furniture on 3D printers – without getting it physically from the store. In this case something went wrong on the way: The artist infected the IKEA design files with a virus, letting it mutate, disfiguring the lamp like a case of Elephantiasis. The project is worth mentioning not only because of discussing topics of design in our digital age, but also because a digital virus is here infecting an everyday object, questioning a forthcoming hybrid space between the virtual and the real.

/param>Interview: Peter Moosgaard
Kamera: Franziska Mayr-Keber
Schnitt: Christof Vonbank

Review The TOASTER PROJECT, @ars electronica

“Left to his own devices he couldn’t build a toaster. He could just about make a sandwich and that was it.” Mit diesem Zitat von Douglas Adams stellt der Künstler Thomas Thwaites seine Arbeit The Toaster Project vor. Wahrscheinlich eine der besten Arbeiten, die auf der diesjährigen Ars Electronica zu sehen war, unternahm Thwaites den Versuch im Alleingang einen Toaster herzustellen. Mehr Informationen zum Toaster Project hier.

Präsentation: Peter Moosgaard
Kamera: Franziska Mayr-Keber
Schnitt: Christof Vonbank

Worm/Detour : Martin Howse

Martin Howse, ein Mann mit Hut, dunklem Bart und einer Schachtel gefüllt mit “elektronischen Zubehör” spaziert mit uns zu diesem kleinen Platz am Rande des Grete-Rehor Parks, zwischen Parlament und der Staßenbahnstation “Dr. Karl Rennerring”. Ein Ort an dem sich ständig etwas hör und sichtbar bewegt, seien es abbiegende Straßenbahnen, die stetigen Stop and Go Actions der motorisierten Ringfahrer oder schlendernde Sonntagsspaziergänger. Optimale Voraussetzungen für ein Soundexperiment im Rahmen der WORM/Detour Veranstaltungsreihe (initiiert, kuratiert, organisiert von Bernhard Garnicnig).

Also, Martin Howse beginnt sein psycho-geophysisches Experiment mit diversen selbst gebauten Gerätschaften, die nach und nach aus der Schachtel gezogen und Teil eines immer komplexeren Instrumentes werden. Mit Hilfe der Geräte macht sich Howse auf die Suche nach Signalen der Umgebung und wir werden hörende Zeugen seiner Funde…

Kamera, Schnitt: Franziska Mayr-Keber
Inserts: Bernhard Garnicnig

Robert Henke & Tarik Barri (MONOLAKE) @ MAK Nite – Contemporary Art Tower

Robert Henke, der musikalische Mastermind hinter Monolake, war gemeinsam mit Tarik Barri, der den Part der Visualisierung inne hatte, zu Gast bei der MAK Nite im CAT.

Robert, der neben seiner Professur für “auditive Mediengestaltung” an der UDK Berlin sowie der Tätigkeit als Softwaredesigner, Interfaceentwickler und Medienkünstler bereits seit 17 Jahren als ambitionierter Musiker (Monolake) tätig ist, sprach mit mir über die Thematiken Raumklang, Computer als Instrument und neue Möglichkeiten im Bereich digitaler Performance. Im Anschluss stellte er dies dann auch eindrücklich unter Beweis und bespielte nicht in Stereo, sondern mit einer 4-Kanal Performance, die Räumlichkeiten des Flackturms.
Tarik Barri, der gemeinsam mit Robert arbeitet, und an diesem Abend eine echtzeit 3D Rauminstallation realisierte war ebenfalls für ein Gespräch zu begeistern. Dabei unterhielten wir uns ausführlich über seine Arbeitsweise, technologischen Zugang und Spaceshuttles.

Interview: Karl Salzmann
Kamera: Franziska Mayr-Keber, Andreas Haider
Schnitt: Christof Vonbank

Interview: Karl Salzmann
Kamera: Franziska Mayr-Keber, Andreas Haider
Schnitt: Christof Vonbank

Interview with Alois Huber and Markus Wintersberger @ CAT – Contemporary Art Tower

Die Flaktürme Wiens, da stehen sie, versteckt und doch doch präsent, verteilt in diversen Vierteln der Stadt. Dort, im Arenbergpark, zwischen alten Häusern und hohen Bäumen, sind uns Wiener Kulturfreunden zwei von diesen Betongestalten wohl bekannt, allerdings nicht unter ihrem Codenamen “Baldrian” (wie ich soeben wikipedia entnehme) sondern aufgrund einer Reihe unvergesslicher Veranstaltungen, vornehmlich im Feuerleitturm. Doch so sperrig wie sie eben aussehen, so sperrig sind sie handzuhaben, insofern gab es schon länger keine aufregenden künstlerischen Bespielungen mehr, schade drum.

Das MAK hat sich bereits Mitte der 90er des letzten Jahrhunderst den Gefechtsturm zu eigen gemacht, diesen schlicht in CAT – Contemporary Art Tower benannt und nun in diesem neuen Jahrtausend wieder mit audiovisuellen Happenings ins Leben gerufen. Wir waren dabei, bei der “I-Sonic” MAK Night, kuratiert von Heinrich Deisl (skug). Zu sehen und hören gab es diesmal Alois Huber gemeinsam mit Markus Wintersberger und Andrea Nagl (medienwerkstatt06), sowie Monolake (Robert Henke) mit Tarik Barri. Ihre Herangehens- und Arbeitsweisen sind unterschiedlich, doch was die Live Synchronisation der Bilder zur Musik anbelangt, so setzen beide auf die Qualität des menschlichen Handelns, Reagierens, Interagierens und verzichten gänzlich auf eine technische Steuerung der Visualisierungen.

Wir waren dabei und haben mit Ihnen gesprochen und Ausschnitte ihrer Performances festgehalten. Die Lichtverhältnisse waren eine Herausforderung, dennoch sehenswert!

Interview mit Alois Huber und Markus Wintersberger, Ausschitte ihrer Performance “Kindly Alien“. MAK night.”I-Sonic” am 19. Oktober 2010

Interview und Schnitt: Franziska Mayr-Keber
Kamera: Karl Salzmann und Andreas Haider

OPEN OFFICE: Speed Pitching Saturday, October 30th, 8pm

Herzliche Einladung zum Speed-Pitching …

WANN: Samstag, 30.10.2010, Beginn 20.00 Uhr, Pitching: 21.00 Uhr, Party: ca.22.00 Uhr
WO:     Open Office von tagR.tv, Transforming Freedom u.a., ;

MQ-Hof hinter
dem Freiraum (Zugang Mariahilferstrase / Fürstenhof), Eingang  beim Kiosk

SPEED PITCHING.
10 blitzartige Eindrücke von den letzten Heldentaten, aktuellen Bedürfnissen, Analysen oder waghalsigen Projektskizzen lokaler und internationaler Gäste.
Parallel dazu stellt Constant Dullaart, z.Zt. der Artist in Residence von Transforming Freedom, aktuelle Werke von online-KollegInnen der „Post Internet“-
Kunst vor.

Im Anschluss: Getränke und Tanz.

Eine Veranstaltung im
Open Office von tagR.tv, Transforming Freedom u.a., MQ Wien

Mit Unterstützung von
netznetz, MA7, X-OP–Network for Media Artists & Producers, Q 21 & der EACEA, Brüssel


(erste Stimmen:)

„Andere nennen es das analoge willhaben.at der Coder und -Kunstzene, wir nennen es:
SPEED PITCHING“

„Ein bewusst überrepräsentativer Querschnitt, erste Risse in der sozialen Informationsplastik Wiens.“

„Aus dem Zyklon des Zeitgeistes, ein pseudo-chaotischer Gemütscluster, garantiert ohne Auftraggeber.“

-> Inspiriert von den „Lightening Talks“ der Free and Open Source Kulturen


speedpitching2010
Bildquellen: bushnell velocity; M. Jones, sodahead

Leo Peschta & Gordan Savicic @ ARS 2010

Leo Peschta (media artist/ AT) ist auf der Ars Electronica 2010 mit einer umfangreichen Serie an Arbeiten vertreten in denen er sich, wie bei “B.R.E.T.T” (2008) mit dem Thema Bewegung und Raum auseinandersetzt, aber auch das Museum als Institution kritisch ins Auge fasst, “Der Zermesser” (2007-2010). Seine neueste Arbeit “Der Chronograph” (2010) verschreibt sich dem “akkustischen Augenblick”.
Über ihre gemeinsame Arbeit, den “WERP_BOT” (2006), und folgende, sprechen Leo Peschta und Gordan Savicic in diesem Interview.

Interview: Gordan Savicic
Kamera und Schnitt: Conny Zenk
language: German

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