Archive for the ‘pictures’ Category

OutOfContext – Interview between Rotterdam and Amsterdam

Don Satijn is a Dutch visual artist and educator. Tagr.tv helped M. Eugenia Demeglio realising the project of interviewing him.

The interview took place between Rotterdam and Amsterdam, the 6th and 7th of June 2013. It featured: a walk in Rotterdam, a drive to Amsterdam and a visit to the artist’s exhibition in Gallery Nine in Amsterdam.

Transmediale 2013- The Miseducation of Anya Major

BWPWAP-Back when Pluto was a planet: This years transmediale took Pluto and it’s reclassification as a metaphor for how quickly cultural imaginaries can change and be contested in a world driven by parallel and shifting paradigms.

Under the main title ” The Miseducation of Anya Major” three different exhibitions engaged with new interpretations of effects, uses and development of contemporary media, investigating questions of knowledge, learning and education.

As an initial point macintosh’s commercial for their first computer in 1984 was taken, where the actress, and real-life athlete, named “Anya Major” played the heroine. The exhibition series makes reference to her as a way of remembering and reimagining the rebellious spirit she embodies and took her “miseducation” not as a jeremiad about how she has been deliberately fed with false informations and withheld important knowledge in order to keep her in a subordinate and passive position. On the contrary, it’s the vision of the reemergence of a critical and creative media literacy that, like Anya Major, escapes the forces of control to express disobedient engagement with the media of contemporary society.

“Tools of Distorted Creativity” presented a series of contemporary works that expands the notions of software tools and their affordance of creativity in nonconformist and  even dysfunctional directions.

A retrospective show of Sonia Landy Sheridan revealed her experimentations with machines of technological society as instruments of the philosophical mind and artistic imagination from inside educational institutions.

The Installation “Evil Media Distribution Centre”, by the duo YoHa (Graham Harwood and Matsuko Yokokoji) is an artistic response to the book “Evil Media” (2012) written by Matthew Fuller and Andrew Goffey.

                   

66 authors were invited to choose a “grey media” object, whose mediations “facilitate and amplify the creation of troubling, ambiguous social processes, fragile networks of susceptible activity, opaque zones of knowledge – the “evil media”, and to write a short text about it.

These texts were presented together with “evil media” objects (palletts, forklift, plastic bags, clipboards and projectors) in the setting of a curiosity cabinet designed as a distribution center.

Ideas and materiality were consolidated as a working condition for developing reflective engagement with the evil of media, to encourage an expanded notion of those and how it operates on our participatory behavior.

 

   

   

  

 

Donaufestival 04.05.2012

Nach einer 2-jährigen Auszeit meinerseits vom Donaufestival begab ich mich dieses mal mit dem Vorsatz nach Krems mir das ganze Spektakel mit allem drumherum, inklusive Ausstellungen anzusehen. Aus Zeitgründen wurde daraus dann nur ein kleiner Spaziergang durch Krems mit anschließender Abendveranstaltung.

In der Kunsthalle durfte ich meinen Kopf in John Bocks Rauminstallation “krumme Verwirrungen mit Zinseszinsen” stecken. Ein verschachteltes, an Kinderspielplatzhäuschen erinnerndes Holzgestell, in dem Bock Monitore platziert, die 11 seiner  in den letzten 7 Jahren entstandenen Videos abspielen. (noch zu sehen bis 24. Juni, www.kunsthalle.at)

Im Kino im Kesselhaus hielt Robert Seidel einen Vortrag, eine Art “Artist Talk”, über sein weltweites Schaffen als Visualist in der Kunstszene. Anschließend gabs dann eine 20 minütige Performance, abstrakte Bilder auf die Kinoleinwand projiziert, begleitet mit Live-Sound. (www.robertseidel.com)

Lustmord, ein walisischer Industrial- und Dark-Ambient-Musiker, auch Sound Designer, durfte die Minoritenkirche bespielen. Eine dunkle Klangkollage, untermalt mit sich verformenden Feuer-Tintenklecksbildern, abermals nur auf einer rechteckigen Fläche präsentiert. Dröhnenden Bässe brachten die Fenster des Klangraumes zum klirren. (www.lustmord.com)

Beim Messegelände angekommen hopsten schon Sabina Marte mit ihrer Performance “Hotel Totale” auf der Bühne. Die 2 Damen bedienen sich 3er Projektionsflächen und elektronischen Beats zur erzählung ihrer Narration. Als weitere Akteurin taucht immer wieder die Hotelmanagerin auf der Leinwand auf, klatscht Beifall und gibt den Performerinnen Anweisungen. Abgelenkt von einem hungrigen Bauch, einem großen Bier und eine lang nicht mehr gesehene Bekannte konnte ich nicht die ganze Geschichte mitverfolgen.

Endlich wars dann soweit: meine 2 Hauptgründe dieses Festival zu besuchen:

Chris Cunningham: Ein britischer Regisseur, der Ende der 90er Musikvideos, vor allem in meinem damaligen Genre, drehte. (Placebo, Portishead, Autechre, Aphex Twin, Björk, Leftfield, Squarepusher,…. auch Madonna  siehe: http://www.popzoot.tv/cliparchiv/suche.php3?search=chris+cunningham)

Ursprünglich studierte er Malerei und Bildhauerei, beschäftigte sich weiter mit Silikonmodellen und Speziealeffekten, arbeitete als Assistent in amerikanischen Science-Fiction-Filmen, entwickelte dort Roboter und Kreaturen, wobei er auch Stanley Kubrik kennenlernte, für den er in “A.I.-Künstliche Intelligenz” mitwirken sollte, welcher damals aber nicht fertig gestellt werden konnte. 1999 erhielt er hierzulande gemeinsam mit Aphex Twin´s “Come to Daddy” den Prix Ars Electronica. 2000 wurde seine, ebenfalls mit Aphex Twin produzierte Rauminstallation “Flex” in der Royal Academy of Arts in London ausgestellt, die 2 nackte, sich ringende und prügelnde Menschen zeigt. Sein Kurzfilm “Ruber Johnny” (2005) zeigt das Leben eines durch Inzucht gezeugten und von seinen Eltern in einen Keller gesperrten Kindes.

In seinen Videos herrscht strenge Synchronisation von Bild und Ton vor. Digitale Effekte und Schnitt werden an die Rhythmik der Musik angepasst, menschliche Körper deformiert, transformiert und technisiert, im Gegenzug dazu Roboter humanisiert (siehe Björk-Video “All is full of Love”).

Die letzten paar Jahre hat er sich doch immer mehr dem Sound zugewandt und produzierte für Grace Jones und Gil Scott-Heron. chriscunningham.com

Pantha du Prince: Ein deutscher Musikproduzent und DJ, der mit seinen elektronischen Beats kaum vom Raster abweicht, es aber dann doch fein untermalt mittels Glockenklängen oder derart wieder auflöst. Sein letztes Album “This Bliss” besteht zum Teil aus Fieldrecordings der Schweizer Alpen. Er versuchte hier das unhörbare hörbar zu machen, geschnürt zu einem clubfähigen Sound. www.panthaduprince.com

Es war wirklich interessant zu sehen, was die beiden Herrn so live auf der Bühne von sich geben:

Chris Cunningham erschien mit einer schüchternen Handgeste begrüßend, um sich gleich darauf wieder hinter seine schwarzen Pulte zu verkriechen. Am Screen konnte man mitverfolgen wie ein Stecker angeschlossen wurde. Der Sound startete und drei Laser strahlten quer durch die Halle, um an der Rückwand immer wieder aufflackernde Muster zu erzeugen. Bilder, vorwiegend technischer Natur, lösten sich langsam mit menschlichen Gestalten ab. Auf 5 Projektionsflächen der großen Halle des Festivalgeländes würfelte Chris Cunningham sein, zum Teil schon bekanntes Videomaterial abwechselnd mit Lasershow synchron zum Ton auf. Ein Mädchen, deren Lippen sich aufrollten, deren Körper sich aufbäumt, Bilder der Rauminstallation “Flex”, die tanzende Frau aus seinem The Horrors-Video, ein entfremdetes Mädchengesicht aus einer seiner Promotionvideos und auch Grace Jones Körper, zuckend zum Sound, war zu sehen.

              

              

 

Diesmal in blau gehüllt, performte Pantha du Prince die Songs der letzten Platte, ausgeschmückt und in die Länge gezogen.

Die vom Donaufestival vorangekündigte “Lichtshow” bestand aus einem Würfel mit einer Größe von ca. 0,5 x 0,5 m, der neben seinem Equipment platziert war und ein Mobile in sich trug, das mit kleinen Ventilatoren in Bewegung versetzt wurde. Dieses Mobile konnte man abgefilmt, in unerkenntlich vergrößerter Art und Weise auf den 5 Screens betrachten.

Leider bin auch ich ein Opfer der zum falschen Zeitpunkt versagenden mobilen Gerätschaften und konnte keine Bilder davon schießen. Ein netter Mann mit Kamera, den ich darum ersuchte, wollte mir mailen, er hat sichs aber dann doch anders überlegt oder ich hab ihm meine Adresse falsch in sein I-Phone getippt.

Das Donaufestival arbeitet sehr strikt daran den Rauchern ein garaus zu machen. Die Konzerte der Halle 2, die sich zeitlich punktgenau mit denen der Halle 1 abwechseln, sind bei mir dadurch ein bisschen verdunstet.

Die Allgemeinstimmung, soweit ich das beurteilen konnte, war hier wesentlich heiterer und ausgelassener als bei den vorhin beschriebenen Events. Das mag wahrscheinlich auch an den Performern selbst liegen, die wesentlich mehr Nähe zum Publikum aufbauten (was aber nicht heißen muß, das nicht heiter = schlecht ist)… oder vielleicht lags auch einfach nur an den bunten Bildern, ohne Blut und Gewalt, und ohne der Kälte von Panda du Princes blau.

Felix Kubin wurde ebenfalls von live gefilmten Visuals begleitet, allerdings von Martha Colburn, die intuitiv mittels fächern oder anderen Tricks vor der Kamera analoge Effekte erzeugt und the Walls hatten zur Ausnahme an diesem Abend mal ein “echtes” Musikinstrument dabei- eine Gitarre- allerdings auch nur elektronisch. www.felixkubin.comwww.marthacolburn.com

 

 

 

Coded Cultures 2011

This week the Coded Cultures Festival 2011 starts in Vienna.

coded-cultures

Coded Cultures 2011 presents itself on many different locations in Vienna, with the main focus on the Donaukanal (Danube Channel) and the surrounding Viennese city districts.

From 21st to 25th of September focus days will be held, which mainly will take place at the Viennese Danube Channel, the 2nd district of Vienna, Museums Quarter Vienna, the Badeschiff and the Odeon Theatre. From the 26th of September to the 2nd of Octo- ber workshops, presentations and artist-talks are taking place. Partners are Transmediale Berlin, Media Lab Prado Madrid, Enter Festival Prag and Amber Festival Istanbul (among many others). On the 1st of October the Festival is ending with a big event at the Badeschiff in cooperation with the viennese Waves Festival.

CC_map

The opening event is this Wed 21st – expect first postings 2b online during the weekend!

Sommerfest _ tagr / transforming freedom Montag 26.07.2010 ab 19.00

Come and celebrate with us…. our new and redesigned office is waiting for you!

and here… as a memento of the most surprising moment in the last days…

Transmediale 2010 Award Winners announced

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In the Award Ceremony on Saturday, 6 February, Barbara Kisseler (Permanent Secretary of the State of Berlin) and the members of both juries announced the winners of both the transmediale Award 2010 and the Vilém Flusser Theory Award 2010!

Canadian artist Michelle Teran is the winner of the transmediale Award 2010. Her work Buscando al Sr. Goodbar was awarded with a prize of 6,000 Euros.
A Distinction worth 2,000 Euros was given to the Americans Aaron Koblin and Daniel Massey for their work Bicycle Built For Two Thousand.

The Vilém Flusser Theory Award 2010, also worth 2,000 Euros, was given to biologist and artist Warren Neidich (us/de) for his research project Neuropower.

from www.transmediale.de

F.A.T. Lab tracks Google Streetview car in Berlin

OH SNAP!! Google had one of their Streeview camera cars parked in front of the Haus der Kulturen der Welt right here in Berlin. We put a GPS tracking device it and are following it right now!!!! Check this awesome large map we threw together (updates every 2 min) and follow what we see at @fffffat (twitter) (this will be EPIC!!!!)

from fffff.at via cruchgear

visual impressions ARS 2009

[use you mouse wheel]

Open Calls: Piksel Fest & transmediale10

piksel09

The guys of Pikselfest in Norway are now accepting proposals in the categories installation, a/v performance, presentations and workshops. As ever – ” Projects realised using Max/Msp/Jitter, Flash/Shockwave, Final Cut or any other proprietary software does NOT qualify, and should not be submitted!”

tm10

Next years transmediale also published the call for entries.

I couldn’t find something like a theme or a subject – the next step after getting rid of the categories a few years ago? Would make sense imho, artistic production usually doesn’t care too much about festival themes anyway..

Distinction to Reynold Reynolds

 

 

Reynolds’s video installation Six Appartments is a poetic narration of resignation and decline which documents the life of six people in their apartments. The inhabitants live isolated, unaware of each other, without drama – they eat, sleep, watch television – even though their lives are overshadowed by mass media generated problems of the larger world and the upcoming ecological crisis. Their connection to the world is located elsewhere: It can be found in the microscopic process of decomposition of their bodies, food and living spaces, and in their passive existence towards consumption which, with every moment, brings them closer to their deaths. In Reynolds’ composition of images, with their strong Vanitas-motifs, the human being does not have control of its own life. reynold-reynolds.com/six

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