Author Archive for peter moosgaard

Merrick, Mutated IKEA LAMP @ars electronica

A brilliant project at this years Ars Electronica was Merrick by Daan van den Berg. It shows a mutated IKEA lamp, together with images of the so called “Elephant Man” John Merrick. Van den Berg looks into a near future of customised design and on demand culture. Where everybody can easily print out his/her furniture on 3D printers – without getting it physically from the store. In this case something went wrong on the way: The artist infected the IKEA design files with a virus, letting it mutate, disfiguring the lamp like a case of Elephantiasis. The project is worth mentioning not only because of discussing topics of design in our digital age, but also because a digital virus is here infecting an everyday object, questioning a forthcoming hybrid space between the virtual and the real.

/param>Interview: Peter Moosgaard
Kamera: Franziska Mayr-Keber
Schnitt: Christof Vonbank

Review The TOASTER PROJECT, @ars electronica

“Left to his own devices he couldn’t build a toaster. He could just about make a sandwich and that was it.” Mit diesem Zitat von Douglas Adams stellt der Künstler Thomas Thwaites seine Arbeit The Toaster Project vor. Wahrscheinlich eine der besten Arbeiten, die auf der diesjährigen Ars Electronica zu sehen war, unternahm Thwaites den Versuch im Alleingang einen Toaster herzustellen. Mehr Informationen zum Toaster Project hier.

Präsentation: Peter Moosgaard
Kamera: Franziska Mayr-Keber
Schnitt: Christof Vonbank

Spectral Continuum Berlin 2010 by Charlemagne Palestine

Charlemagne Palestine !! an extraordinary person – an experience you´ll never forget ! Not only his performance at the Französischer Dom is remarkable – we managed to get an interview before his gig. he is an epiphany himself !  of course we can´t transport the full experience of an organ which is resonating with the audience and the dom ! but check the video to get at least a taste….

Carnivorous Domestic Entertainment Robots @transmediale 2010

Carnivorous Domestic Entertainment Robots from auger-loizeau & zivanovic material beliefs (James Auger / Ander Zivanovic)

a shotgun is visible and intimidating

Jetzt mal zur Abwechslung ein subjektiver Beitrag. Ein Beitrag, der
nicht versucht den Anschein von Objektivität zu erwecken. Gonzo heißt
das oder so, aber vielleicht passt das so nicht. Egal. In Berlin ist es
eiskalt. Ich habe meine lange Unterhose in Wien gelassen, weil ich fest
darauf hoffte, dass spontan der Frühling einbricht. So bin ich. Jetzt
habe ich Halsweh, brauche aber ein Bier, weil das Leben so freundlich zu
mir ist und mich heftig durchbeutelt. Wo trinke ich das? In diesem Café
im Haus der Kulturen der Welt, wo ich bis jetzt noch nie ein Trinkgeld
gegeben hab. Wo die Steckdosen an der Decke sind. Wo mir der Urs (unser
lieber Austauschbekannter aus der Schweiz, der draußen die
Hardware-Kochperformance macht und den es auch nicht mehr freut, für 200
Euro gesamt jeden Abend in der Kälte zu stehen, wo nach der dritten
Performance doch eh keiner mehr zusieht) hat mir heute gesagt, dass man
nicht an diesen Feuerlöschteilen an der Decke ankommen darf, weil sonst
das ganze Haus der Kulturen geflutet wird. Mit Löschwasser oder so.
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McLuhan Salon- isuma.tv

Das Haus der Kulturen der Welt in Berlin surrt wie ein warmer Bienenstock. Diese Metapher passt zum Thema, irgendwie. Künstler, Medienmenschen, Journalisten und Teilnehmer aus aller Welt haben sich hier getroffen, um zu sehen was die Transmediale 09 zum heurigen Motto “Deep North” zu sagen hat. Offensichtlich geht es um Grenzbereiche. Kunst, Technologie, Ökologie und Aktivismus sollen sich zuarbeiten und so das Thema Klimawandel in neuem Licht erscheinen lassen. Zu einem Großteil aber soll es um den Gedankenaustausch gehen. Leute in Verbindung bringen, gemeinsam Ideen für eine Zukunft voller Hochwasser und Tornados
schmieden. Auch wenn es anders wirken mag, der Schwerpunkt liegt doch beim Networking. Nicht nur hier im Realraum, wie wir bald feststellen.

Wir stehen vor dem Haupteingang und rauchen. Drinnen Verordnung, eh klar. Es ist eiskalt aber sonnig. Gleich wird uns der künstlerische Leiter der
Transmediale, Stephen Kovats, abholen und mit seinem Wagen in die kanadische Botschaft, genauer in den Marshall McLuhan Salon bringen. Dort werden wir mit dem renommierten Inuit-Politiker Paul Quassa bekannt gemacht. Das Projekt, das wir mit ihm besprechen nennt sich isuma.tv, eine Videoplattform im Internet, die primär für den Austausch indigener Filmemacher ins Leben gerufen wurde. Das klingt abwegiger als es eigentlich ist. Bald wird uns Paul Quassar erzählen, dass besonders Nomadenvölker sehr schnell neue Technologien für sich beansprucht haben. Weniger schriftlich als visuell orientiert, bietet ihnen das Netz die optimale Form des Austausches für traditionelles Wissen, aber auch Nachrichten und Alltägliches. Nicht von ungefähr treffen wir Quassar im McLuhan Salon.

Das einst von McLuhan prophezeite “Global Village” wurde bei isuma.tv nicht bloß zur Praxis. Es ist beinahe dessen Überaffirmation: Über modernste Technologien können so wissenschaftliche Diskurse über Klimawandel mit idigener Naturweisheit abgeglichen werden. Näheres erzählten uns die Beteiligten selbst, von Angesicht zu Angesicht – und über den Bildschirm erzählen sie es so der ganzen Welt.

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We are standing outside the “Haus der Kulturen der Welt” in Berlin, smoking. Forbidden indoors, all over Germany by now. We are waiting for Steven Kovats, the artistic director of the transmediale 09. He personally is going to drive us to the Canadian embassy, where the Marshall McLuhan Salon is located and we are about to meet the famous Inuit spokesman Paul Quassar to hear more about isuma.tv, a project director Kovats is very proud to present at this years transmediale. isuma.tv, as we are about to learn, is an independent platform for indigenous film-makers, exchanging traditional knowledge, as well as news and footage documenting an aboriginal way of life. Paul Quassar, sitting in the futuristic McLuhan Salon, tells us why new technologies were quickly absorbed by aboriginal tribes, how traditional
knowledge about nature and the environment can help us to deal with an impending climate change and how isuma.tv exactly works.

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