Tag Archive for ‘monolake’

atom performance @ soundframe 2011

Das soundframe Festival freute sich heuer über Christopher Bauder [white void] und Robert Henke [monolake], die mit ihrer ATOM Performance den Marx Palast rockten. Leider konnte die Installation aus technischen Gründen nicht wie ursprünglich geplannt in den Rinderhallen aufgebaut werden, da sich dies gegenseitig sehr positiv ausgewirkt hätte. Die Installation hätte sicher noch etwas mehr Platz vertragen, dafür wirkten die kolossalen Räumlichkeiten der Rinderhallen leider etwas leer. Trotzdem genossen wir es die Performance, die mittlerweile seit 5 Jahren um die Welt tourt, einmal live zu erleben. Gleichzeitig mit dem Event eröffnete auch die MediaOpera, die seit ca. einem Monat in den Rinderhallen ihre Dependance hat und der Wiener Visualistenszene eine Spiel- und Experimentierstätte bietet. Das heisst in den Rinderhallen könnte in Zukunft noch einiges Interessantes passieren. Platz und Technik gibts jedenfalls ohne Ende.
Wir baten Robert Henke und Christopher Bauder unter den tagR.umbrella >

Interview: Peter Schlager
Kamera: Andreas .muk. Haider
Schnitt:
Andreas .muk. Haider

Robert Henke & Tarik Barri (MONOLAKE) @ MAK Nite – Contemporary Art Tower

Robert Henke, der musikalische Mastermind hinter Monolake, war gemeinsam mit Tarik Barri, der den Part der Visualisierung inne hatte, zu Gast bei der MAK Nite im CAT.

Robert, der neben seiner Professur für “auditive Mediengestaltung” an der UDK Berlin sowie der Tätigkeit als Softwaredesigner, Interfaceentwickler und Medienkünstler bereits seit 17 Jahren als ambitionierter Musiker (Monolake) tätig ist, sprach mit mir über die Thematiken Raumklang, Computer als Instrument und neue Möglichkeiten im Bereich digitaler Performance. Im Anschluss stellte er dies dann auch eindrücklich unter Beweis und bespielte nicht in Stereo, sondern mit einer 4-Kanal Performance, die Räumlichkeiten des Flackturms.
Tarik Barri, der gemeinsam mit Robert arbeitet, und an diesem Abend eine echtzeit 3D Rauminstallation realisierte war ebenfalls für ein Gespräch zu begeistern. Dabei unterhielten wir uns ausführlich über seine Arbeitsweise, technologischen Zugang und Spaceshuttles.

Interview: Karl Salzmann
Kamera: Franziska Mayr-Keber, Andreas Haider
Schnitt: Christof Vonbank

Interview: Karl Salzmann
Kamera: Franziska Mayr-Keber, Andreas Haider
Schnitt: Christof Vonbank

Interview with Alois Huber and Markus Wintersberger @ CAT – Contemporary Art Tower

Die Flaktürme Wiens, da stehen sie, versteckt und doch doch präsent, verteilt in diversen Vierteln der Stadt. Dort, im Arenbergpark, zwischen alten Häusern und hohen Bäumen, sind uns Wiener Kulturfreunden zwei von diesen Betongestalten wohl bekannt, allerdings nicht unter ihrem Codenamen “Baldrian” (wie ich soeben wikipedia entnehme) sondern aufgrund einer Reihe unvergesslicher Veranstaltungen, vornehmlich im Feuerleitturm. Doch so sperrig wie sie eben aussehen, so sperrig sind sie handzuhaben, insofern gab es schon länger keine aufregenden künstlerischen Bespielungen mehr, schade drum.

Das MAK hat sich bereits Mitte der 90er des letzten Jahrhunderst den Gefechtsturm zu eigen gemacht, diesen schlicht in CAT – Contemporary Art Tower benannt und nun in diesem neuen Jahrtausend wieder mit audiovisuellen Happenings ins Leben gerufen. Wir waren dabei, bei der “I-Sonic” MAK Night, kuratiert von Heinrich Deisl (skug). Zu sehen und hören gab es diesmal Alois Huber gemeinsam mit Markus Wintersberger und Andrea Nagl (medienwerkstatt06), sowie Monolake (Robert Henke) mit Tarik Barri. Ihre Herangehens- und Arbeitsweisen sind unterschiedlich, doch was die Live Synchronisation der Bilder zur Musik anbelangt, so setzen beide auf die Qualität des menschlichen Handelns, Reagierens, Interagierens und verzichten gänzlich auf eine technische Steuerung der Visualisierungen.

Wir waren dabei und haben mit Ihnen gesprochen und Ausschnitte ihrer Performances festgehalten. Die Lichtverhältnisse waren eine Herausforderung, dennoch sehenswert!

Interview mit Alois Huber und Markus Wintersberger, Ausschitte ihrer Performance “Kindly Alien“. MAK night.”I-Sonic” am 19. Oktober 2010

Interview und Schnitt: Franziska Mayr-Keber
Kamera: Karl Salzmann und Andreas Haider

STRP festival part I

After a slightly complicated trainsurfingtrip i arrived in Eindhoven, a small beautiful city in the south of Netherlands… if you go to Eindhoven Beukenlaan by train , you’ll see an old Philips Factory… and inside you find STRP, the Festival for Art, Technology and Music. already surprised at the entrance because of the metal-gates guiding the people in lines i was even more puzzled when entering the first zaal, called the brainport zaal… loads of people and sounds and action everywhere… was like entering at a luna park… ok, aaahhh, to much for the beginning… so, what to see first ? i took the festival program and looked for special lectures or performances which i might miss. oh, it’s dutch… do you have a english version ? …no, but look at the overview, it’s international ;-) ok, it wasn’t supposed to be an international festival… at least on the web-page you find all the info in english. even the lectures are in dutch. alright, i know german, so i could get some info’s out of “paradise bij the laptoplight”, a lecture with the topic “next nature“. how nature becomes culture and culture becomes nature. with international speed lectures (english ;-) , so i could understand better). quite informational and critic view about how we try to copy the nature, commercialise it and how all this is becoming nature again. on a broadsheet we got, you could read : “our technological world has become so intricate and uncontrollable that it has become a nature of its own” or “second life is not sustainable”.
after that i started to check out the exhibition… wandering around and had lots of fun… in the beginning i was sceptic about the dimension of the festival and the luna park approach, but actually i liked a lot how the people used the interactive works. it was no such shy distance like in other art exhibitions, where people just look, or maybe very carefully touch. the people really use it and even start to invent new ways of playing around. so it’s a hardcore-test for all interactive works here… after a very interesting and intensive exhibition and my exhausting travelling i was to tired to see the music-program, which was a pity, because there was a very good international lineup ! … so i missed modeselektor :-(
check out some works from the exhibition >>>

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