Monthly Archive for February, 2007

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navinki home video

this is the story of a bunch of funny and brave people who do their thing in belarus. they are involved with indymedia and report mostly from demonstrations, but do some real funny videos, too. they started with a newspaper they had to stop publishing in 2003, due to charges for insulting the belarus president. thinking of the political landscape in this young democracy, they do a very dangerous job. its good to see that the indymedia spirit continous in baltic countries, since in countries like austria people do not pay too much attention to it anymore. tactical media as a concept sounds good to me, if the content is funny and well edited, like navinki home videos’, watching gives you a political correct feeling and is a lot of fun…

check indymedia belarus

bilgi university istanbul

the istanbul bilgi university is located in the center of istanbul and offers beside a ecological and a law department also a faculty for communication that offers miscellaneous under- and postgraduate art studies.
the university is part of the erasmus programme since 2 years now.

they are about to build some kind of media arts center in a former powerplant from the 20ies. it’s supposed to house the fact. f. communication feat. a campus, a library, ateliers and a museum of modern art.

looks like a great projekt to me, opening is supposed to be sept. 2007

http://www.ibun.edu.tr/

friedrich kittler – endlichkeit der algorithmen

hq-video vom vortrag (danke an rainer kohlberger)

friedrich kittler, professor für ästhetik und geschichte der medien auf der humboldt universität in berlin, spricht über die endlichkeit der algorithmen, ja sogar der logik. diese – mit wortwitz und charme gespickte keynote, behandelt den werdegang des algorithmus’, von den abakusrechnern der antike bis hin zu den clusterrechnern der heutigen zeit.

vor allem die endlichkeit von unendlichen prozessen wie der endlosschleife, die aufgrund von äusserlichen einflüssen plötzlich stoppt, verdient seine besondere aufmerksamkeit.

der charmante und lebendige vortrag dieses bedeutenden deutschen philosophen wirft, vor allem für die medienkunst, fragen auf die nicht nur an der oberfläche kratzen sondern bis tief zu den wurzeln vordringen. medienkunst in der heutigen zeit braucht die ‘computerei’ wie die maler den pinsel, der algorithmus als seele des rechners ist als grundbedingung dieser kunstform anzusehen…

arthur kroker – born again ideologies


der vortrag von arthur kroker beschreibt den gegenwärtigen zustand unserer welt, die er als post humanistisch beschreibt. diesen eindruck verstärkt er mit der beschreibung von den ‘clashes of absolut idiologies’, die sich mit religion untermauern. diese politik der “born again ideology” manifestiert sich nicht nur in der legislative sondern auch in den medien, militär und wirtschaft. religiöse überzeugung stellt sich an die stelle von ‘wirklichen’ ideologien, und verhindert eine konsensuale entwicklung von den diversen konflikten. verbunden mit dem historischen projekt der technologisierung der welt führt dies zu lebensverneinendem verhalten …

wireless supply isn’t

the wifi at the akademie is very slow, due to the exceed of ips in the dhcp network getting an adress is almost impossible. i suggest to use a static one that ranges somewhere around 192.168.3.1xx …

besides that, someone should tell the local wifi admin NOT to use the same channel for all his three networks.

performance rebekah wilson

the fittest survive….

ein film von oliver ressler. der österreichische filmemacher hat sich in seinem film ‘the fittest survive’ einer nicht alltäglichen thematik angenommen. in dem 23min video dokumentiert er einen survival kurs, der von ehemaligen elitesoldaten für manager abgehalten wird, um sie auf businessreisen in den irak vorzubereiten.

sehr sachlich und ohne aufs auge zu drücken, führt er den betrachter in die thematik ein, und zeigt wie lebensfeindlich ein gefechtsfeld sein kann. die kursteilnehmer erleben eine chaotische situation nach der anderen, und erkennen sehr schnell, dass sie in realistischen kriegssituationen von einem augenblick auf den anderen sterben können.

solcherart vorbereitet können sie dann auf wirtschaftliche selbstmordeinsätze geschickt werden, um im immer schneller werdenden wettbewerb auch die gefährlichen geschäftsabschlüsse an land ziehen zu können. im untergehenden turbokapitalismus scheint ja die arbeit an krisenherden immer lukrativer zu werden…

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