friedrich kittler – endlichkeit der algorithmen

hq-video vom vortrag (danke an rainer kohlberger)

friedrich kittler, professor für ästhetik und geschichte der medien auf der humboldt universität in berlin, spricht über die endlichkeit der algorithmen, ja sogar der logik. diese – mit wortwitz und charme gespickte keynote, behandelt den werdegang des algorithmus’, von den abakusrechnern der antike bis hin zu den clusterrechnern der heutigen zeit.

vor allem die endlichkeit von unendlichen prozessen wie der endlosschleife, die aufgrund von äusserlichen einflüssen plötzlich stoppt, verdient seine besondere aufmerksamkeit.

der charmante und lebendige vortrag dieses bedeutenden deutschen philosophen wirft, vor allem für die medienkunst, fragen auf die nicht nur an der oberfläche kratzen sondern bis tief zu den wurzeln vordringen. medienkunst in der heutigen zeit braucht die ‘computerei’ wie die maler den pinsel, der algorithmus als seele des rechners ist als grundbedingung dieser kunstform anzusehen…

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